Bisherige

* a. Die Gleichheit zwischen den Menschen und Gott: Hierliegen die Wurzeln des Pantheismus, des Immanentismus und aller esoterischen Religionen, denen es darum geht, einen gleichberech tigten Umgang der Menschen mit Gott zu ermöglichen, mit dem Ziel, den Menschen mit göttlichen Eigenschaften zu überhäufen. Auch der Gottlose ist ein Egalitarist, der zur Vermeidung eines so absurden Gedankens wie dem, der in der Behauptung steckt, der Mensch sei Gott, in eine andere Absurdität verfällt, indem er behauptet, daß es Gott gar nicht gibt. Auch der Laizismus ist eine Art von Atheismus und Egalitarismus. Für ihn ist es unmöglich, Gewißheit über die Existenz Gottes zu erhalten; im weltlichen Bereich soll der Mensch demnach so handeln, als ob es Gott nicht gäbe, oder eben wie einer, der Gott entthront hat.

Jan van Leiden, Gründer der Täufer

* b. Gleichheit im kirchlichen Bereich: Abschaffung des Priestertums mit seiner durch die Weihe verliehenen priesterlichen Gewalt, seinem Lehrauftrag und seiner leitenden Funktion, oder wenigstens der hierarchischen Struktur desselben.

* c. Gleichheit unter den verschiedenen Religionen: Jede religiöse Diskriminierung stößt auf Abneigung, da sie die grundsätzliche Gleichheit unter den Menschen verletze. Deshalb sind alle Religio nen streng nach dem Gleichheitsprinzip zu behandeln. Der Anspruch, unter Ausschluß anderer die einzig wahre Religion zu sein, bedeute, daß eine Überlegenheit behauptet werde, die der Sanftmut des Evangeliums widerspreche und politisch unklug sei, da sie den Zugang zu den Herzen versperre.

Ökumenischer Rat der Kirchen, White House, USA, 15 Februar 1962.

* d. Gleichheit im politischen Bereich: Abschaffung oder doch wenigstens Verminderung der Ungleichheit zwischen Regierenden und Regierten. Die Gewalt gehe nicht von Gott, sondern von der Masse aus, die das Sagen habe und der die Regierung zu gehorchen habe. Verdammung der Monarchie und der Aristokratie als wesenhaft böse, da gegen den Egalitarismus gerichtete Regierungsformen. Nur die Demokratie sei rechtmäßig, gerecht und dem Evangelium entsprechend 2.

Foto von Mstyslav Chernov.

* e. Gleichheit der Gesellschaftsstruktur: Abschaffung der Klassen, vor allem derer, die erblich weitergegeben werden. Beseitigung eines jeden aristokratischen Einflusses auf die Führung der Gesellschaft sowie auf das kulturelle Leben und die Sitten im allgemeinen. Der naturgegebene Vorrang der geistigen über die körperliche Arbeit werde im Zuge der Überwindung des Unterschiedes zwischen beiden verschwinden.

 

Königskrönung von Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn, am 30. Dezember 1916.

* f. Abschaffung der zwischen Individuum und Staat stehenden Einrichtungen sowie aller Privilegien, die sich aus gesellschaftlichen Gruppierungen ergeben. So groß auch der Haß der Revolution auf den königlichen Absolutismus, noch viel verhaßter sind ihr die Zwischengruppierungen und die organische Monarchie des Mittelalters, denn der monarchische Absolutismus hat die Tendenz, selbst die qualifiziertesten Untertanen untereinander gleichzusetzen, und kündet somit bereits die Vernichtung des Individuums und die heraufziehende Anonymität an, die dann in den städtischen Ballungsgebieten der sozialistischen Gesellschaft ihren Höhepunkt erreichen werden. Eine der abzuschaffenden Zwischenstrukturen ist vor allem die Familie. Solange sie noch nicht in der Lage ist, sie völlig auszurotten, versucht die Revolution, sie wenigstens mit allen Mitteln zu beschränken, zu verstümmeln und zu verunglimpfen.

 

1936 Kommunistische Kinderarmee

* g. Wirtschaftliche Gleichheit: Dem Einzelnen gehört nichts, alles gehört der Gemeinschaft. Abschaffung des Privateigentums, des Rechtes eines jeden auf den gesamten Ertrag seiner Arbeit und auf freie Berufswahl.

 

Foto von IDuke.

* h. Gleichheit im äußerlichen Erscheinungsbild: Verschiedenheit führt leicht zu Niveauunterschieden. Deshalb sind die Unterschiede in Kleidung, Wohnung, Einrichtungen” Gewohnheiten usw. auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

 

* i. Gleichheit der Seelen: Die Propaganda normt sozusagen auch die Seelen, denn sie nimmt ihnen ihre Eigenart und praktisch sogar ihr Eigenleben. Selbst geschlechtsbedingte Unterschiede in der psychischen Verhaltensweise zeigen eine zurückgehende Tendenz. Die Folge ist, daß das Volk, das ja seinem Wesen nach eine einzige große Familie verschiedener, aber harmonisch zusammenwirkender Seelen ist, die sich um das ihnen Gemeinsame herum scharen, verschwindet. An seine Stelle aber tritt die Masse mit ihrer großen leeren, willenlosen Kollektivseele. 3

Frau in Elsässer Tracht, 1870er Jahre

* j. Gleichheit im gesellschaftlichen Umgang: Wie zum Beispiel zwischen älteren und jungen Menschen, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Lehrern und Schülern, Ehemann und Ehefrau, Eltern und Kindern usw.

 

Gleichheit im gesellschaftlichen Umgang…

* k. Gleichheit auf internationaler Ebene: Der Staat besteht aus einem unabhängigen Volk und übt die uneingeschränkte Herrschaft über ein bestimmtes Gebiet aus. Somit erscheint die Souverä nität im öffentlichen Recht als Ausdruck des Eigentums. Wenn wir das Volk als ein von allen anderen verschiedenes, mit einem Recht auf Souveränität ausgestattes verstehen, so haben wir es wohl oder übel mit ungleichen Fähigkeiten, Tugenden, Zahlen usw. zu tun. Wenn wir von einem jeweils eigenen Territorium ausgehen, stoßen wir auf Unterschiede in Größe und Beschaffenheit der verschiedenen territorialen Einheiten. Es ist also durchaus verständlich, daß die grundsätzlich gleichmacherische Revolution davon träumt, alle Rassen, Völker und Länder in einer Rasse, einem Volk und einem einzigen Land zu verschmelzen 4.

* l. Gleichheit unter den verschiedenen Landesteilen: Aus dem gleichen Grund und auf ähnliche Weise trachtet die Revolution danach, im Innern der heutigen Vaterländer jede Art gesunder regionaler Eigenart in Politik und Kultur abzuschaffen.

* m. Egalitarismus und Haß auf Gott: Der Hl. Thomas lehrt uns 5, daß die Unterschiede unter den Geschöpfen und ihr hierarchischer Aufbau ein Gut an sich darstellen, denn auf diese Weise komme in der Schöpfung um so deutlicher die Vollkommenheit des Schöpfers zum Ausdruck. Außerdem behauptet er, daß die Göttliche Vorsehung sowohl unter den Engeln 6 als auch unter den Menschen, im irdischen Paradies wie im Lande der Verbannung 7, die Ungleichheit eingeführt habe. Deshalb würde in einer Welt voller unter sich gleicher Geschöpfe die Ebenbildlichkeit zwischen den Geschöpfen und ihrem Schöpfer nach Möglichkeit zerstört. Wer daher grundsätzlich jede Art von Ungleichheit haßt, stellt sich, metaphysisch gesehen, gegen die wertvollsten Elemente der Ähnlichkeit zwischen dem Schöpfer und seiner Schöpfung, er haßt Gott selbst.

* n. Die Grenzen der Ungleichheit: Aus der vorangegangenen Darstellung darf man nun natürlich keineswegs schließen, daß jede Ungleichheit immer und notwendigerweise vom guten sei.

Von Natur aus sind alle Menschen gleich, verschieden sind sie nur in den unwesentlichen Eigenarten. Die Rechte, die ihnen allein aus der Tatsache erwachsen, daß sie Menschen sind, gelten für alle: das Recht auf Leben, Ehre, ausreichende Existenzgrundlagen, Arbeit, Eigentum, Familiengründung und vor allem auf die Kenntnis und die Ausübung der wahren Religion. Ungleichheiten, die diese Rechte verletzen, stehen im Widerspruch zu der von der Göttlichen Vorsehung gewollten Ordnung. Innerhalb dieser Grenzen aber sind eigenartsbestimmte Ungleichheiten wie Tugend, Begabung, Schönheit, Kraft” Familie, Tradition usw. als gerecht und der Weltordnung entsprechend anzusehen. 8

Revolution und Gegenrevolution von Plinio Corrêa de Oliveira, VII. Kapitel, 3, A.

1) Vgl. 1 Joh 2,16.

2) Vgl. Hl. Pius X., Apostolisches Schreiben Notre Charge Apostolique, vom 25.8.1910, Utz-von Galen, XXIII. c. 240-260

3) Vgl. Pius XII.,Rundfunkbotschaft zum Weihnachtsfest 1944, Zur Neuordnung im Staats- und Völkerleben. Ansprachen Papst Pius XII. Verlag Kemper, Waibstadt bei Heidelberg, 1946, S. 165-167. (Amtliche Übersetzung des italienischen Urtextes in AAS 37 [1945] 10-23.)

4) Vgl. Erster Teil, Kap. XI, 3.

5) Vgl. Contra Gentiles, 11. 45; Summa Theologica 1. q.47, a.2.

6) Vgl. Sununa Theologica, I, q.50, a.4.

7) Vgl. a.a.0., I, q.96, a.3 u.4.

8) Vgl. Pius XII.. Rundfunkbotschaft zum Weihnachtsfest 1944. Op. Cit. Zur Neuordnung…. Verlag Kemper. S.165-167.

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Weinherstellung

Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Geistes spiegelten sich vor allem in einer Wirtschaft „im Zeichen des Kreuzes“, in der die Bedeutung von Opfern und Zurückhaltung bei der Erfüllung menschlicher Bedürfnisse mit dem Ideal des Aufsichnehmens des Kreuzes Christi verknüpft wurde. Der mittelalterliche Mensch suchte nach Möglichkeiten, seine Opfer im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeiten des Alltags zu bringen.

Getreideernte

Eine unmittelbare Art und Weise, dies zu tun, bestand darin, Gott die besten Früchte seiner Arbeit darzubringen. Der Bauer pflanzte seinen Weizen mit dem Gedanken, dass seine besten Körner zum Backen der Hostien für die heilige Messe verwendet werden würden. Der Winzer empfand es als höchste Ehre, seinen Wein als Meßwein genutzt zu sehen. Die Bauleute gaben ihr Bestes, um dem Herrn prächtige Kirchen zu bauen. Die Altäre waren mit kostbaren Stoffen geschmückt.

Eine belgische Spitzenschule

Die Mitglieder der uralten Zunft der Schreiner und Tischler, deren Schutzpatronin die heilige Anna war, „sahen die Herstellung der Tabernakel, in denen Gott in unseren Kirchen wohnen sollte, als ihre größte und ehrenvollste Aufgabe.”[1]  Der erste und beste Apfel aus einem Obstgarten wurde oft einer Statue der heiligen Jungfrau in der Dorfkirche in die Hand gelegt – als symbolische Geste dieses Opfers.

Auf diese und ähnliche Weise bot der Mensch das Beste der Arbeit seiner Hände „als Opfer” dem liebenden Gott an, der sich selbst für uns geopfert hatte.

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[1] Prosper Guéranger, The Liturgical Year, übers. von Laurence Shepherd (Great Falls, Mont.: St. Bonaventure Publications, 2000), 13:192. Wenn die Gottesmutter das Hostiengefäß Christi war, war die heilige Anna der Tabernakel.

 

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Papst Johannes XXIII. lehrt in der Enzyklika Ad Petri Cathedram vom 29.6.1959:

Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew, 1920

„Die Eintracht, welche man zwischen den Völkern herzustellen versucht, muß auch immer mehr zwischen den sozialen Klassen gefördert werden. Wenn das nicht geschieht, können als Folge davon Haß und Auseinandersetzungen entstehen, die Wir ja schon sehen; daraus entstehen Unruhe, Revolutionen und manchmal sogar Blutbäder, ebenso wie der gleichmäßige Rückgang des Wohlstandes und jene Krisen, welche die öffentliche und private Ökonomie in Mitleidenschaft ziehen. … Wer es also wagt, die Verschiedenheit der sozialen Schichten zu leugnen, widerspricht der eigentümlichen Ordnung der Natur.

BLM protest in Berlin 2020.

Und auch jene, die sich gegen die friedliche und notwendige Zusammenarbeit zwischen den sozia­len Schichten wehren, stören und entzweien ohne Zweifel die Gesellschaft, zum größten Schaden des öffentlichen und privaten Wohlstandes … Sicher ist es wahr, daß alle Klassen und Schichten der Bürger das Recht haben, ihre Interessen zu verteidigen, wenn das auf legale Weise und ohne Gewalttätig­keit geschieht und unter Rücksichtnahme auf die Rechte der anderen, die ebenso unverletzlich sind, wie die ihren. Alle sind Brüder, deswegen ist es nötig, daß alle Probleme auf freundschaftliche Weise gelöst werden, in brüderlicher und gegensei­tiger Liebe“.[1]

[1] Acta Apostolicae Sedis, Bd. LI, N° 10, 22.7.1959, S. 505-506.

­Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, DOKUMENTE V.

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Ein gemeinsames Ziel

21 January 2021

Die Geschichte hat gezeigt, dass Krisen und Not die Wirkung haben, Menschen beim Streben nach einem gemeinsamen Ziel zu vereinen. Tatsächlich gibt es nichts, was Menschen so stark aneinander bindet wie gemeinsam ertragenes Leid; wir sehen dies in Kriegszeiten unter den Soldaten, oder im Kampf um die Ausbildung, die Schüler zu Freunden für das ganze […]

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Als Unser Herr geboren wurde,

31 December 2020

leuchtete ein Licht am Himmel und weckte die schlafenden Hirten in der Nähe von Bethlehem. Durch einen Stern fanden die Könige den Weg, der sie zur Wiege des Gotteskindes führte. Die Frömmigkeit der Gläubigen am Weihnachtsfest, verweilt zum Jahreswechsel und zu Drei Könige, wenn sie die ersten Ereignissen der irdischen Daseins des Herrn gerührt wahrnimmt, […]

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Video – Weihnachten in Deutschland

17 December 2020

Fröhliche Weihnachten  

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Weihnachtsbotschaft 1980

17 December 2020

Die Sorgen und Freuden Unserer Lieben Frau und des Heiligen Josef bei der Geburt des Jesuskindes: So sollten wir sein Zu Heiligabend möchte ich Ihnen einige entsprechende Worte sagen. Wir werden in ein neues Jahr eingehen in einer Situation, dass wir heute eine Weihnachtsfeier planen, aber in der Tat nicht wissen, unter welchen Bedingungen diese […]

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16. Ungleiche Rechte sind legitim

3 December 2020

Papst Pius XI. erklärt in der Enzyklika Divini Re­demptoris vom 19.3.1937 folgendes: „Irren schändlich jene, die leichtsinnig behaupten, daß alle in der menschlichen Gesellschaft gleiche Rechte haben und daß es keine rechtmäßi­ge Über- und Unterordnung gibt“.[1]   [1] Acta Apostolicae Sedis, Bd. XXIX, N° 4, 31.3.1937, S. 81 und Utz-von Galen, II, 109. Der Adel […]

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15. Man darf die Abneigung gegen die Reichen nicht dadurch schüren, daß man die Masse dazu aufhetzt, die Ordnung in der Gesellschaft umzukehren

19 November 2020

In dem Brief vom 5. Juli 1929 an den Bischof von Lille, Mons. Achille Lienart, erinnert die Heilige Kongregation des Konzils an die Prinzipien der ka­tholischen Sozialdoktrin und an die praktischen, mo­ralischen Anweisungen, die von der höchsten kirch­lichen Autorität erlassen wurden: „Diejenigen, die sich des Titels als Christen rühmen, seien es Einzelpersonen, oder in Verbän­den […]

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14. Die Anerkennung der sozialen Hierarchie verbessert die Situation des Einzelnen und der ganzen Gesellschaft

5 November 2020

Im Schreiben Soliti Nos vom 11.3.1920, an Mons. Marelli, Bischof von Bergamo, erklärt Papst Be­nedikt XV: „Dagegen sollen diejenigen, die eine geringere Stellung einnehmen und weniger besitzen, einse­hen, daß die Verschiedenheit der Klassen in der bürgerlichen Gesellschaft aus der Natur stammt und daher auf den Willen Gottes zurückgeht: ‚denn er hat den Kleinen und den […]

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Das „Memorare“ Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria

22 October 2020

von Plinio Corrêa de Oliveira Wir möchten heute die herrlichen Worte des „Memorare“ betrachten. Es ist ein schönes Gebet, durch das wir die Barmherzigkeit der Muttergottes erflehen. „Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, von Ewigkeit her ist es nie gehört worden“… Das Wort „nie“ ist sehr kategorisch. „… dass einer …“ Das heißt, wer immer es […]

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13. Der brüderliche Umgang zwischen Höhergestellten und Geringeren darf die Unterschiede der Lebensstellungen und Stände nicht aufheben

8 October 2020

Papst Benedikt XV. fährt in der Enzyklika fort: „Gewiß, diese Liebe vermag nicht, die Un­terschiede der Lebensstellungen und Stände aufzuheben. Das ist ebenso unmöglich, wie allen Gliedern am lebenden Leibe dieselbe Aufgabe, dieselbe Würde zuzuweisen. Das aber wird die Liebe bewirken, daß die höher Ge­stellten sich herablassen zu denen, die in be­scheidenen Verhältnissen leben, und […]

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12. Obwohl sie von Natur aus gleich sind, dürfen die Menschen nicht auch eine gleiche Stellung in der Gesellschaft beanspruchen

24 September 2020

In der Enzyklika Ad Beatissimi vom 1.11.1914, erklärt Papst Benedikt XV: „Auf der einen Seite stehen jene, denen ein glück­liches Los irdische Güter in Fülle gespendet oder der eigene Fleiß zum Wohlstand verholfen hat, und ihnen gegenüber die unterste Klasse des Volkes und die Arbeiterwelt, voll Haß und Neid deswegen, weil sie, obschon gleicher Natur, […]

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