Mach das …

Manche werden hier vielleicht einwenden, dass solche Konzepte nicht der Realität entsprechen. Die Menschen suchen oft nach falschen „Utopien,” um dann enttäuscht zu werden. Dies ist die Grundlage der weit verbreiteten Vorstellung, dass alle Träume Illusionen oder sogar gefährliche Fantasien sind.

…dann bekommst Du Anarchie. Foto von Mstyslav Chernov.

Solche Behauptungen wollen wir gar nicht bestreiten. Wie alles, was mit der gefallenen Natur des Menschen und seiner ungezügelten Phantasie zu tun hat, können unsere Träume zu spektakulären Misserfolgen, Nationalismus und schrecklichen Verirrungen führen. Wenn der Mensch ganz sich allein überlassen bleibt, mag er zwar große Dinge erreichen, aber seine hemmungslosen Träume werden ihn allzu oft zu nichts anderem als zu bitteren Utopien führen – sie sind, im wahrsten Sinne des Wortes, Pfade ins „Nichts.”

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Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft, von John Horvat (Autor), Ulrike Vetter (Übersetzer), Kapitel 48.

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Damit stellt sich die Frage, ob es möglich ist, den drohenden Zusammenbruch noch abzuwenden. Unsere Antwort darauf lautet, dass der Lauf der Geschichte nicht vorherbestimmt ist, wengleich ihre Lektionen oft wiederholt werden. Wenn wir die Krise abwenden wollen, müssen wir unsere Bemühungen jetzt darauf richten, umzukehren und in das Haus unseres Vaters zurückzufinden.

im Uhrzeigersinn: Lenin, Marx, Engels, Chen Duxiu & Trotsky. Foto von rosaluxemburg.

Als katholische Bürger unseres Landes, die der Zukunft unserer Nation mit großer Sorge entgegensehen, appellieren wir angesichts des aufziehenden Sturms an alle Amerikaner. Wir wollen unsere Fehler der Vergangenheit erkennen, die uns weit in die Irre geführt haben. Lassen wir die frenetische Maßlosigkeit hinter uns, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gebracht hat und besinnen wir uns auf unser Verlangen, in das Haus unseres Vaters heimzukehren und unsere Mutter zu umarmen. Vor allem aber müssen wir den allmächtigen Gott inständig bitten, das Unheil abzuwenden oder zu mildern, das unsere Verfehlungen über uns gebracht haben. Und wenn es uns nicht erspart bleiben kann, dann wollen wir, wie einst der heilige Paulus, demütig und voll Reue wieder aufstehen und unsere Mitmenschen zurück nach Hause, zurück zur Ordnung rufen.

BLM protest in Berlin 2020.

Aus dieser Haltung ist einst die Christenheit hervorgegangen. Der gedemütigte, verschwenderische Sohn, der in das Haus seines Vaters zurückkehrte in der Hoffnung, dort als Knecht arbeiten zu dürfen, wurde wieder als Sohn empfangen und über alle Erwartungen hinaus erhöht. So können wir auch eine ähnliche Heimkehr erwarten, wenn wir rechtzeitig umkehren.

Zum Schluß dieser Überlegungen wollen wir an die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima erinnern. Sie ist im Jahr 1917 in Portugal erschienen und hat uns vor dem Kommunismus und anderen Irrtümern unserer modernen Zeit gewarnt. Sie hat auch über die kommende Krise gesprochen und ihre Botschaft mit einem wunderbaren Versprechen beendet, mit dem sie uns dazu einlädt, in einer christlichen Ordnung zu leben, in der ihr unbeflecktes Herz letztendlich siegreich sein wird.

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Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft, von John Horvat (Autor), Ulrike Vetter (Übersetzer), Schlusswort Die Heimkehr.

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In seiner Ansprache an das Patriziat und den römischen Adel (24.1.1903) lehrt Papst Leo XIII:

Krönung des Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in der Matthiaskirche.

„Die römischen Päpste bemühten sich  stets in gleicher Weise die Armen zu schützen und ihr Los zu verbessern, aber ebenso die höheren Klassen in Schutz zu nehmen und ihre Lebensbedingungen besser zu gestalten. Sie haben damit wahrhaftig die Mission Jesu Christi fortgesetzt, nicht nur auf religiö­sem Gebiet, sondern auch auf sozialem Gebiet. […]

Deshalb erkennt die Kirche, die zu allen Men­schen, die doch alle Kinder des gleichen Himmli­schen Vaters sind, spricht, die Klassenunterschiede als eine, von der Vorsehung gegebene Eigentüm­lichkeit der menschlichen Gesellschaft an. Aus diesem Grunde schärft sie auch den Menschen ein, daß nur im gegenseitigen Respekt vor den Rechten jedes Einzelnen und in der Nächstenliebe das Geheimnis eines gerechten Ausgleiches, eines achtbaren Wohlstandes aller und des wahren Friedens und Gedeihens des Volkes liegt.

Kaiser Karl I. in der XI. Isonzoschlacht.

Was Uns betrifft, bedauern Wir auch die heutige Agitation, welche das gesellschaftliche Zusam­menleben stört. Mehr wie einmal haben Wir Unsere Blicke den ärmeren Schichten zugewandt, die am meisten den perfiden Angriffen perverser Sekten ausgesetzt sind und haben ihnen die mütterliche Fürsorge der Kirche angeboten. Ebenso haben Wir schon oft erklärt, daß die Gleichstellung, welche die soziale Ordnung untergräbt, niemals das Heilmit­tel für diese Übel sein wird, sondern vielmehr  eine Brüder­lichkeit, die, ohne irgendwie die Achtung vor der gesellschaftlichen Position einzuschränken, die Herzen aller mit dem gleichen Bande christlicher Liebe verbindet.[1]

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[1] Leonis XIII Pontificis Ma.ximii Acta, Ex Typografia Vaticana, Romae, 1903, Bd. XXII, S. 368

Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, Dokumente V, N.8, P. 339-340.

 

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7. So müssen auch die sozialen Klassen sich in die Gesellschaft einfügen

21 May 2020

So wie im menschlichen Körper sich die einzelnen Glieder gegenseitig anpassen, so müssen auch die sozialen Klassen sich in die Gesellschaft einfügen Ein wenig später erklärt der Papst in seiner Enzyklika: „Ein weiterer Grundfehler bei der Behandlung unserer Frage ist die Vorstellung, daß die eine Schicht gleichsam von selbst in einem Gegensatz zur anderen stehe, […]

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6. Die sozialen Unterschiede dienen zum Vorteil aller Menschen

7 May 2020

In der Enzyklika Rerum Novarum vom 15.5.1891, kommt Papst Leo XIII. auf das Thema der sozialen Unterschiede zurück: „Das erste Prinzip, das hervorgehoben werden muß: vor allem muß man den Menschen nehmen, wie er nun einmal ist. Daher kann es keine allge­meine Gleichmacherei in der staatlichen Gesell­schaft geben. Dahin will zwar der Sozialismus, aber er […]

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5. Die Unterschiede liegen in der Natur der sozialen Ordnung

23 April 2020

Papst Leo XIII. fährt fort: „Wie der vollkommene Leib aus der organi­schen Verbindung der verschiedenen Glieder besteht, welche nach Gestalt und Funktion voneinander abweichen, vereint aber –  jedes aber an seinem Platz – ein Ganzes bilden, das schon in seiner Erscheinung stark an Kraft, um seiner Leistungen willen notwendig ist, so besteht im menschlichen Gemeinwesen […]

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Eine Gesellschaft „im Zeichen des Kreuzes”

9 April 2020

Um uns nicht der Kritik einer Verherrlichung der Vergangenheit auszusetzen, wollen wir darauf hinweisen, dass keine Vorstellung einer idealen Gesellschaft die Realität von Not und Leiden ausklammern kann, die das Erbe von Gottes Bestrafung unserer allerersten Vorfahren ist: „Unter Mühsal wirst Du von ihm essen alle Tage Deines Lebens” (Gn 3:17). Träume werden zu nostalgischen […]

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4. Nichts widerspricht so sehr der Vernunft, wie eine mathematische Gleichheit der Menschen

26 March 2020

Die kirchliche Lehre über die sozialen Unterschiede In der Enzyklika Humanum Genus vom 20.4.1884, sagt Papst Leo XIII. weiter: „Was die Behauptung einer allgemeinen Gleich­heit unter den Menschen angeht, so ist sie zweifellos wahr, wenn wir das Menschengeschlecht und die gemeinsame Natur, das letzte Ziel, nach dem alle streben sollen, sowie die Rechte und Pflichten […]

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1. Das beste Almosen ist jenes, das man dem verarmten Adel gibt

12 March 2020

Spezielle Verpflichtungen der Gesellschaft dem verarmten Adel gegenüber Der heilige Kirchenlehrer Petrus Damiani (1006-­1072) zeigt den besonderen Eifer, den man zur Linderung der Bedürftigkeit des verarmten Adels entwickeln muß: „Wenn auch das Almosengeben in der ganzen Bibel hervorgehoben wird und die Barmherzigkeit über aller Tugend steht und den Preis unter den Werken der Frömmigkeit erringt, […]

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Der väterliche Charakter der traditionellen Monarchie

27 February 2020

Der Empfang für Franz I. in Wien nach dem Abzug der napoleonischen Truppen   Der väterliche Charakter der mittelalterlichen Monarchie wurde weitgehend von den Herrschern des Hauses Habsburg bis zu ihrem Thronverlust im Jahre 1918 bewahrt. Der Herzlichkeit dieses Charakters verleiht die Rede deutlichen Ausdruck, die der Bürgermeister von Wien gehalten hat, als er kurz […]

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Eine Rezension des Buches: „Plinio Corrêa de Oliveira: Prophet des Reiches Mariens”

13 February 2020

Teil I Prof. Plinios tiefgründige Gedanken kommen aus einem intellektuellen Leben, das nicht einfach eine Ansammlung von Lehren war, die durch Bücher gewonnen wurden. Seine Weisheit ergab sich auch aus einem Vergleich seiner ständigen Reflexionen mit dem, was er in allen Bereichen um sich herum sah. Er hat jedoch nie behauptet, ein Monopol auf diese […]

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Er enthüllte den Irrtum und vertraute auf den Triumph der Muttergottes

30 January 2020

Norman Fulkerson Eine Rezension des Buches: „Plinio Corrêa de Oliveira: Prophet des Reiches Mariens”  von Prof. Roberto de Mattei So wie viele Menschen mit Durchblick und Weitsicht werden einige Heilige und Propheten erst nach ihrem Tod hoch geschätzt. Dies ist der Fall bei Prof. Plinio Corrêa de Oliveira, dessen Leben das turbulente 20. Jahrhundert umfasste. […]

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Die großen Werke der Menschen

16 January 2020

Große Träume werden von denen geträumt, die sich um erhabene Ideale vereinen. Wenn wir unsere Träume aufgeben, begeben wir uns in die Hände von Bürokraten und in ein Regime der Mittelmäßigkeit. Dies liegt daran, dass diese großen Träume nie das Werk der Sozialplaner sind, sondern stets aus der gemeinsamen Anstrengung großer Männer und Frauen, wahrer […]

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