Teil I

Prof. Plinios tiefgründige Gedanken kommen aus einem intellektuellen Leben, das nicht einfach eine Ansammlung von Lehren war, die durch Bücher gewonnen wurden. Seine Weisheit ergab sich auch aus einem Vergleich seiner ständigen Reflexionen mit dem, was er in allen Bereichen um sich herum sah. Er hat jedoch nie behauptet, ein Monopol auf diese Methode zu haben.

„Ich behaupte“, sagte er, „dass wir mit Abstand unser eigenes bestes Buch sind. Wir sind nicht [nur ein] Buch; jeder von uns ist eine Bibliothek, die immens mehr enthält als Bibliotheken mit Büchern. Niemals hat jemand alles geschrieben, was in den Köpfen einer Person existieren kann.“

Diese Art zu leben und zu denken war das Ergebnis der Tugend der Ruhe, über die Prof. Plinio häufig referierte. Seine ruhige Veranlagung erleichterte ihm das Erkennen des Guten, Wahren und Schönen. Dies wiederum ermöglichte ihm, das Gegenteil zu erkennen und abzulehnen. Meistens bedeutete diese Ablehnung ein tiefes Verständnis der revolutionären Irrtümer, die in ihren „verschleierten und embryonalen Formen“ verborgen waren.

 

Prof. de Mattei veranschaulicht diese Wahrnehmung des Irrtums mit dem Ausdruck der „weißen Häresie“. Prof. Plinio prägte diesen Begriff, um eine Häresie nicht im eigentlichen Sinne des Wortes zu beschreiben, sondern eine sentimentale, romantische Idee der katholischen Religion, in der „Tugend als etwas dem Heldentum Fremdes aufgefasst wird“. Dieser Begriff ist in den zahlreichen Darstellungen von Heiligen leicht zu erkennen als sanfte, rosige Individuen mit schwachem Willen und wenig Leiden.

Die historische Verkörperung dieses unheldenhaften Geistes war Monsignore Jacques-André Emery, der während der Zeit der Französischen Revolution lebte. Prof. Plinio bemerkte, dass dieser Geistliche oft mit heiligen Adligen inhaftiert war. Viele von ihnen standen heldenhaft der Guillotine gegenüber und starben als Märtyrer, weil sie sich weigerten, den „liberté-égalité“-Eid zu unterschreiben, zu dem dieser „heilige“ Priester ihnen geraten hatte. Prof. Plinio nannte diese Tendenz zum Kompromiss mit dem Bösen die „Denkweise der weißen Häresie“, die „eine Mentalität der Versöhnung und der Zugeständnisse verbreitet, die dazu neigt, die Kirche der Welt unterzuordnen“. Emery überlebte den blutigen Terror und seine pazifistische „Häresie“ diente dazu, diejenigen einzuschläfern, die sonst bereit gewesen wären, gegen den Fortschritt der Revolution zu kämpfen.

 

Das Gegenteil dieser entstellten Version des Katholizismus war das, was der mittelalterliche Ritter praktizierte, vor allem jene, die die Ritterorden dieser Zeit bildeten. Diese Rittermönche stellten den idealen Menschentyp dar, weil sie sich nach dem Vorbild unseres Herrn Jesus Christus formten. Ihre männliche Frömmigkeit zog Prof. Plinio an, da sie im Gegensatz zu der in der heutigen Welt vorherrschenden Feminisierung der Religion stand.

Prof. de Mattei erklärt, wie diese Ritter die plinianische Spiritualität verkörperten, die sowohl kämpferisch als auch ritterlich war. Die Mischung aus Militanz und Höflichkeit scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Es könnte besser verstanden werden, wenn man den schönen Brauch dieser männlichen Krieger bei der heiligen Messe während der Lektüre des Evangeliums betrachtet. Voller katholischer Inbrunst zogen sie ihre Schwerter und hielten sie bis zum Ende der heiligen Lesung hoch. Diese tapfere Haltung bedeutete: „Wenn das Evangelium verteidigt werden muss, hier sind wir!“

Wie ein Ritter der alten Zeit widmete sich Prof. Plinio mit der gleichen Bereitschaft dem Kampf für die Verteidigung der katholischen Kirche und der christlichen Zivilisation. Prof. Plinios ritterliche Lebensweise und sein unnachgiebiger Widerstand gegen die Irrtümer der Revolution führten am meisten zu seiner Ablehnung durch diejenigen, die es vorzogen, ständig Zugeständnisse zu machen. So sorgten die angesehenen Schiedsrichter des 20. Jahrhunderts dafür, dass er nie ins Rampenlicht geriet.

Leider starb er am 3. Oktober 1995, ohne die von ihm so sehr ersehnte Errichtung des Reiches Mariens zu erleben. Trotzdem akzeptierte er den Willen Unserer Lieben Frau und verließ friedlich diese Erde, weil er die Gewissheit hatte, dass sie eines Tages triumphieren würde.

Seine Verehrung zur hl. Jeanne d’Arc spiegelte seine Hoffnungen für die Zukunft wider. Angesichts der offensichtlichen Niederlage glaubte sie weiterhin an die Mission, die sie von himmlischen Stimmen erhielt. Prof. Plinio ermutigte seine Anhänger, die Hoffnung auf den Sieg der Konterrevolution nicht zu verlieren. Er erinnerte sich oft an die Worte der sterbenden Jungfrau von Orleans: „Die Stimmen haben nicht gelogen, die Stimmen haben nicht gelogen!“

„Plinio Corrêa de Oliveira: Der Prophet des Reiches Mariens“ ist eine sehr wichtige Lektüre für diejenigen, die ein Vorbild suchen, um der Revolution in ihrem jeweiligen Leben entgegenzutreten und durch die turbulenten Gewässer unseres einundzwanzigsten Jahrhunderts zu navigieren. Noch wichtiger ist, dass es für diejenigen, die Schüler dieser konterrevolutionären intellektuellen und spirituellen Schule sein möchten, unbezahlbare Grundsätze liefert.

Quelle des englischen Originals am 31. Juli 2019:

https://www.returntoorder.org/2019/08/he-denounced-error-and-confided-in-our-ladys-triumph/

© Nachdruck der deutschen Fassung ist mit Quellenangabe gestattet.

In signierten Artikeln veröffentlichte Meinungen und Konzepte liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren.

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Norman Fulkerson

Eine Rezension des Buches: „Plinio Corrêa de Oliveira: Prophet des Reiches Mariens”  von Prof. Roberto de Mattei

So wie viele Menschen mit Durchblick und Weitsicht werden einige Heilige und Propheten erst nach ihrem Tod hoch geschätzt. Dies ist der Fall bei Prof. Plinio Corrêa de Oliveira, dessen Leben das turbulente 20. Jahrhundert umfasste. In seinen frühen Jahren erreichte er den Höhepunkt seines Einflusses auf politischer, sozialer und religiöser Ebene in Brasilien. Wegen seiner grundfesten katholischen Ansichten wurde er von den großen Medien und dem liberalen Establishment für den Rest seines außergewöhnlichen Lebens ignoriert. Dieses Schweigen wurde nur gebrochen, als seine Feinde zu Verleumdungen griffen, die sich nicht nur gegen seine Person richteten, sondern auch gegen die Organisation, die er gründete, die Brasilianische Gesellschaft zur Verteidigung von Tradition, Familie und Eigentum (TFP).

Prof. Plinio (wie er von seinen Anhängern – wie in Brasilien üblich – genannt wurde) übt jedoch weiterhin einen enormen Einfluss auf unsere moderne Welt aus. Er widersetzte sich nicht nur den Irrtümern seiner Zeit, sondern gründete vor allem eine einzigartige Denkschule, die seine Arbeit bis in unsere Tage fortsetzt. Dieses Erbe wird durch die kürzlich erschienene englische Ausgabe des Buches „Plinio Corrêa de Oliveira: Prophet des Reiches Marias“ des italienischen Gelehrten und Histprikers Prof. Roberto de Mattei hervorgehoben.

Der Begriff „Prophet“ im Titel des Buches könnte etwas rätselhaft erscheinen. Die meisten Menschen verstehen einen Propheten als jemanden, der lediglich die Zukunft voraussagt. Doch ein weiteres und ehr wichtigeres Merkmal der Propheten war jedoch die Fähigkeit, den Willen Gottes in der Geschichte zu erkennen und die Menschheit in diese Richtung zu führen. „Er kündigt eine Bestrafung an“, erklärt Prof. de Mattei, „nicht unbedingt durch göttliche Offenbarung, sondern weil er versteht, wie bestimmte menschliche Verhaltensweisen unweigerlich zu göttlicher Bestrafung führen.“ Genau diese prophetische Unterscheidung praktizierte Prof. Plinio zeitlebens.

Er definierte den großen Feind unserer Zeit als die Revolution, einen langen historischen Prozess gegen das Christentum, den er in dem Buch „Revolution und Gegenrevolution“ meisterhaft erklärt. Prof. de Mattei verglich dieses Buch mit der „Stadt Gottes“ des hl. Augustinus. Während letzteres eine „Meditation über den Untergang des Römischen Reiches“ war, kann ersteres „als Meditation über den Untergang der christlichen Zivilisation“ angesehen werden.Da sich die Menschheit dieser Revolution nicht widersetzte, sagte Prof. Plinio eine bevorstehende göttliche Züchtigung und schließlich den großartigen Sieg Unserer Lieben Frau voraus. In Anlehnung an den großen hl. Ludwig Grignion von Montfort nannte er diese Ära des Friedens das Reich Mariens. Tatsächlich entwickelte Prof. Plinio diese Perspektive, bevor er von der Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima erfuhr, die vom möglichen Triumph Ihres Unbefleckten Herzens sprach. So demonstriert Prof. de Mattei dem Leser die prophetischen Einsichten seines Themas.

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Fortsetzung folgt

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Große Träume werden von denen geträumt, die sich um erhabene Ideale vereinen. Wenn wir unsere Träume aufgeben, begeben wir uns in die Hände von Bürokraten und in ein Regime der Mittelmäßigkeit.

Don Juan de Austria

Dies liegt daran, dass diese großen Träume nie das Werk der Sozialplaner sind, sondern stets aus der gemeinsamen Anstrengung großer Männer und Frauen, wahrer Eliten und Völker hervorgehen. Jedes Mitglied einer Gemeinschaft lebt und teilt denselben ursprünglichen Traum, der sie zusammenbringt und unter dem Segen Gottes vereint.

Jeder leistet einen Beitrag zu dem großen Werk der Umsetzung dieses gemeinsamen, doch äußerst praktischen Traums der Idealisierung eines besseren Lebens für alle. Dieses Werk erfordert die Robustheit, Kraft und Widerstandsfähigkeit der kleinen Leute ebenso wie unterschiedliche Grade der Kultur, der Einsicht und der Raffinesse der Mittelschicht und schließlich den Beitrag der Eliten, deren Aufgabe es keineswegs ist, ihre Ansichten der Bevölkerung aufzuzwingen, sondern vielmehr, das, was von unten kommt, zu verfeinern und zu interpretieren.

Der heilige Ludwig IX. von Frankreich

Wenn eine Gesellschaft das Glück hat, viele großartige Persönlichkeiten hervorgebracht zu haben, dann könnte man diese fast als Propheten dieser Bewegung hin zur Verwirklichung des allgemeinen Traums bezeichnen. In dem Maße, in dem sie tiefe Wurzeln in der gesamten Gesellschaft haben, können sie spüren, in welche Richtung die Gesellschaft sich bewegen sollte und können sie dorthin steuern. Manchmal schickt Gott geniale Seelen, wie den heiligen König Ludwig IX, die fast wie Engel in Menschengestalt über dem Volk zu schweben scheinen und die Gesellschaft und die Wirtschaft durch ihre Anregungen beeinflussen und anspornen. Dies ist die eigentliche, die wahre Regierungsform.

*     *     *

Gemälde von Félix de Vigne

Manche werden an dieser Stelle einwenden, dass die natürlichen Bedingungen zum Wiederaufbau unserer metaphysischen Träume in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr existieren, da es keine sozialen Gruppen mit der nötigen Atmosphäre intensiven Zusammenhalts mehr gibt. Nur mehr wenige Menschen bemühen sich, nach den Geboten zu leben, und noch viel weniger leben nach den evangelischen Räten. Standardisierung und Vermassung haben viel dazu beigetragen, uns unserer Träume zu berauben und sie durch die eintönige Gleichförmigkeit unserer Tage zu ersetzen.


Wir können diese Hindernisse überwinden, indem wir wieder den „kühnen Traum“ träumen, der den Westen einst so verwandelt hat. Wenn wir uns wieder um das übernatürliche Ideal einer Gott zugewandten Welt vereinigen, wird dieses Ideal als Katalysator dienen, der die Bedingungen neu schafft, unter denen eine Unmöglichkeit wieder möglich gemacht werden kann. Wir müssen nur wieder zu träumen wagen.

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Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft, von John Horvat. Kapitel 48, pg. 310 – 311.

 

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Jesus Christus wollte aus königlichem Geschlecht geboren werden

2 January 2020

Aus der Ansprache Papst Leos XIII. an das Patriziat und an den römischen Adel vom 24. Januar 1903: „Jesus Christus wollte Sein privates Leben in der Verborgenheit eines bescheidenen Heimes verbrin­gen und als Sohn eines Handwerkers bekannt sein. In Seinem öffentlichen Leben jedoch gefiel es Ihm, unter dem Volk zu leben und ihm in jeder […]

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Weihnachtssymbolik

19 December 2019

Der spätgotische Hochaltar — geweiht 1493 — in der ehemaligen Benediktinerkirche Blaubeuren, ist ein süddeutsches Meisterwerk einer Ulmer Werkstätte. Der linke Flügel zeigt die Geburt Christi, der rechte die Weisen aus dem Morgenland. Der typische „Blattgoldhintergrund“ ist schon von einer realistischen gemalten Landschaft mit dem Blaubeurer Ruckenschloss zurückgedrängt bzw. auf den Himmel beschränkt. Der Maler […]

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Frohe Weihnachten

5 December 2019

Familientraditionen schmieden die Familie in eine zusammenhängende Einheit zusammen. Eine Generation lehrt die andere, wie Weihnachten in dieser Familie gefeiert wird: sie tanzen um den festlich geschmückten Baum, dessen Lichter die Hoffnung auf das neue Jahr versinnbildlichen. Die Kinder sind glücklich und zeigen zugleich Ehrfurcht vor der ganzen Sache. Natürlich sind sie wegen der Geschenke, […]

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Die Sozialisten behaupten, daß das Recht auf Eigentum eine menschliche Erfindung ist und der natürlichen Gleichheit der Menschen entgegensteht

21 November 2019

In der Fortsetzung der Enzyklika erklärt Papst Leo XIII.: „Die katholische Weisheit hat, gestützt auf die Vorschriften des natürlichen und göttlichen Geset­zes, für den öffentlichen wie den häuslichen Frieden wohlbedacht Vorsorge getroffen auch durch das, was sie vertritt und lehrt im Hinblick auf das Eigentumsrecht und die Verteilung der Güter, welche zum Leben notwendig und […]

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Das Universum, die Kirche und die bürgerliche Gesellschaft spiegeln die Liebe Gottes in organischer Ungleichheit wieder

7 November 2019

In der gleichen Enzyklika versichert der Papst: „Der, der alles schuf und regiert, hat es in seiner weisen Vorsehung so geordnet, daß das Unterste durch das Mittlere, das Mittlere durch das Höchste zu seinem entsprechenden Ziel gelangt. Wie er darum selbst im himmlischen Reich unter den Chören der Engel einen Unterschied wollte und die einen […]

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Die Rechtsverschiedenheit und Ungleichheit in den Befugnissen kommt vom Schöpfer der Natur selbst

24 October 2019

Papst Leo XIII. lehrt in der Enzyklika Quod Apostolici Muneris vom 28.12.1878: „Wenngleich aber die Sozialisten das Evange­lium mißbrauchen und es, um die Unbesonnenen leichter zu täuschen, in ihrem Sinne zu deuten pflegen, so ist doch zwischen ihren schlechten Grundsätzen und der so reinen Lehre Christi ein Unterschied, wie es keinen größeren gibt. ´Denn welche […]

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Spannung und Entspannung im Antlitz eines Heiligen

3 October 2019

Plinio Corrêa de Oliveira In den Vatikanischen Gärten empfängt der heilige Papst Pius X. hochrangige Besucher, die ihm ihre Ehrerbietung erweisen. Die trotz der Jahre aufrichtige und kräftige Figur des Papstes vermittelt den Eindruck von Askese und Festigkeit, aber etwas in seiner Person und vor allem seine klare Physiognomie vermittelt Ruhe und Entspannung. Es kommt […]

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Der Adel des Blutes ist ein starker Ansporn, tugendhaft zu leben

19 September 2019

Aus dem hervorragenden Text der Homilie des heiligen Karl Borromäus (1538-1584), Erzbischof von Mailand, zum Fest der Geburt Unserer Lieben Frau am 8. September 1584: „Der Anfang des Evangeliums des Matthäus, das Euch vor kurzem von hier aus durch die Heilige Mutter Kirche verkündet wurde, regt uns vor allem dazu an, aufmerksam den Adel, die […]

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Wenn die Seele nach Gott strebt, ist das Altern keine Dekadenz

5 September 2019

Von Plinio Corrêa de Oliveira Wie gewaltig täuscht sich die moderne Welt, wenn sie das Altern als eine bloße Dekadenz betrachtet. Wenn man die geistigen Werte mehr als die leiblichen zu schätzen weiß, bedeutet das Altern ein Wachsen in dem, was im Menschen das edelste ist, die Seele. Obwohl das alt werden die Dekadenz des […]

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Tradition ist ein fruchtbringender Schatz und ein Erbe, welches es zu bewahren gilt

22 August 2019

Ansprache des Papstes Paul VI. an seine Lands­leute aus Brescia (26.9.1970): „Erlaubt, daß einer Eurer Landsleute von gestern, einem der höchsten Werte des menschli­chen Lebens seine Ehrerbietung erweist, der zu­gleich einer der vernachläßigsten ist: der Tradi­tion. Sie ist ein fruchtbringender Schutz und ein Erbe, welches bewahrt werden muß. Die neuen Generationen sind alle der Gegenwart, […]

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