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in den Ansprachen von Papst Pius XII

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Das Geheimnis des Mittelalters

Bau einer gotischen Kathedrale von Jean Fouquet.

Während ein Verständnis für die hohen und erhabenen Ideale der mittelalterlichen Gesellschaft uns in unserer Suche nach wirtschaftlichen Lösungen helfen kann, zeigen uns solche Überlegungen nur einen Teil des Gesamtbilds. Weder diese Ideale noch die auf ihnen aufgebauten Träume können eine völlig ausreichende Erklärung für die Blüte des Mittelalters liefern.

Gemälde von François-Marius Granet.

Auch der strenge und mühsame Weg des Kreuzes, der die Inspiration für den Kampf gegen die ungeordneten Leidenschaften war, würde für sich allein nicht ausreichen, eine Gesellschaft zum Streben nach außergewöhnlichen Leistungen zu inspirieren, da der Mensch von Natur aus dazu neigt, Leiden und große Anstrengungen zu vermeiden.

Innenansichten von Der Kölner Dom. Foto von Pedro Szekely.

Tatsächlich war der wesentliche Motivationsfaktor, der die Überwindung aller Hindernisse möglich machte, ein anderer: das „Geheimnis” der Blüte des Mittelalters war die Tatsache, dass der mittelalterliche Mensch eine sehr lebendige, bewundernde und liebende Vorstellung von der Person unseres Herrn Jesus Christus hatte. Die mittelalterlichen Menschen hatten ein sehr greifbares und persönliches Verständnis seiner Vollkommenheit – seiner Weisheit, seiner Güte und seiner Gerechtigkeit – das die ganze Gesellschaft durchdrang und einte.

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Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft, von John Horvat. Kapitel 50.

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