5. Die Unterschiede liegen in der Natur der sozialen Ordnung

23/04/2020

Papst Leo XIII. fährt fort:

Wie der vollkommene Leib aus der organi­schen Verbindung der verschiedenen Glieder besteht, welche nach Gestalt und Funktion voneinander abweichen, vereint aber –  jedes aber an seinem Platz – ein Ganzes bilden, das schon in seiner Erscheinung stark an Kraft, um seiner Leistungen willen notwendig ist, so besteht im menschlichen Gemeinwesen unter den einzelnen Teilen eine fast unendliche Vielfalt.

Wären die Glieder alle einander gleich und würde jeder seiner Willkür folgen, dann würde ein Staat entstehen, wie er unförmiger nicht gedacht werden könnte; wenn sie jedoch trotz gradueller Verschiedenheit hinsichtlich der Verdienste, der Bestrebungen und der Fähigkeiten har­monisch zum allgemeinen Besten zusammenwir­ken, dann entsteht das Bild eines wohl geordneten und der Natur entsprechenden Staatswesens.[1]

[1] ibidem

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Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, Dokumente V, N.5, P. 338- 339.

 

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