4. Nichts widerspricht so sehr der Vernunft, wie eine mathematische Gleichheit der Menschen

26/03/2020

Die kirchliche Lehre über die sozialen Unterschiede

In der Enzyklika Humanum Genus vom 20.4.1884, sagt Papst Leo XIII. weiter:

Sowjetisches Propaganda-Plakat: Wie studiert man den Marxismus-Leninismus

„Was die Behauptung einer allgemeinen Gleich­heit unter den Menschen angeht, so ist sie zweifellos wahr, wenn wir das Menschengeschlecht und die gemeinsame Natur, das letzte Ziel, nach dem alle streben sollen, sowie die Rechte und Pflichten be­trachten, die hieraus fließen. Da aber die natürlichen Fähigkeiten aller nicht gleich sein können, einer sich je nach Geistes- oder Leibeskraft vom andern unterscheidet, und die Sitten, Bestrebungen und Naturelle sehr verschieden sind, so widerstreitet nichts so sehr der Vernunft, als alle ohne Unter­schied in einem abstrakten Begriff zusammenzufas­sen und nach dieser unbedingten Gleichheitstheo­rie ein Staatswesen begründen zu wollen“.[1]

[1] Utz-von Galen, 1, 140

 

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­Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, Dokumente V, N.4, P. 338.

 

 

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